Hartes, kalkhaltiges Wasser durchfließt den Enthärter, der mit lebensmittelgerechten Spezialharz-Kügelchen gefüllt ist. Der gefährliche Magnesium-Kalk wird dort gebunden und gegen lösliche Natrium-Ionen ausgetauscht. Dem so vollständig enthärteten Wasser wird am Steuerventil eine geringe Menge hartes Wasser zugemischt, sodass eine für die Hausinstallation ungefährliche Restmenge an Kalk im Wasser enthalten ist.
Ist das Austauscherharz erschöpft, wird es mit einer schwachen Kochsalzlösung regeneriert und anschließend mit Wasser vollständig klargespült. Diese Regeneration kann nahezu unbegrenzt durchgeführt werden – das Spezialharz wird nicht verbraucht! Das Ergebnis: weiches Wasser, das mit einem Härtemeßbesteck einfach nachweisbar ist.
Unterschied der Wasserenthärtung zur physikalischen Kalksteinverhütung →