Das Ionenaustauschermaterial erschöpft sich durch die Aufnahme der Härte und wird in regelmäßigen Abständen durch eine Behandlung mit Kochsalz (sogenanntes Regeneriersalz) wiederbelebt, das letztendlich auch ins Abwasser gelangt. Diese Kochsalzmengen stehen im Verhältnis zur gesamten Salzfracht aus Haushaltsabwässern jedoch in einem derart geringen Verhältnis, dass es nicht gerechtfertigt ist, von Umweltbelastung zu sprechen.
Im Gegenteil: Wie sich jedermann durch den gesetzlich vorgeschriebenen Aufdruck der Dosiermengen auf den Waschmittelpaketen überzeugen kann, werden durch die Verwendung von weichem Wasser bis zu fünfzig Prozent der notwendigen Wasch- oder Reinigungsmittel eingespart. Auch die sogenannten Öko-Waschmittel und Naturseifen sind nur bei weichem oder sehr weichem Wasser wirksam. Zusätzlich führt die Vermeidung von Kalkablagerungen in Boilern, Heizungen und Warmwasserleitungen zu erheblichen Energieeinsparungen.
Aus all diesen Gründen dienen Enthärtungsanlagen dem Umweltschutz.
Es ist völlig falsch, bei der Diskussion über die Wasserenthärtung ausschließlich auf die nahezu vernachlässigbar kleine zusätzliche Belastung der Vorfluter durch Natriumchlorid hinzuweisen. Dem stehen erhebliche Entlastungen der Umwelt gegenüber: