Arbeitsweise
Der Enthärter ist eine Parallelanlage – 2×2 gleiche Enthärtersäulen übernehmen die
Wasserversorgung. Die 2 Paar Enthärtersäulen werden nacheinander regeneriert, so stehen
während der Regeneration immer zwei Säulen zur Verfügung.
Der Betrieb sowie die Regeneration der Anlage werden über verschleißfreie Scheibenventile aus hochwertiger Oxidkeramik automatisch durchgeführt. Das Regenerierprogramm ist fest eingestellt und muss nicht z.B. nach einem Stromausfall neu programmiert werden. Der Antrieb der Steuerscheiben erfolgt mit einem Hydraulikkolben. Dieser Hubkolben fungiert gleichzeitig als Nachspeisepumpe für das präzise Nachfüllen des Salzbehälters mit Nachspeisewasser und ist patentiert.
Die Enthärterkapazität ist so ausgelegt, dass sowohl das gesamte Wasser für ein Mehrfamilienhaus als auch Teilwassermengen für Warmwasser, Schwimmbad, Waschmaschine und Geschirrspülautomat enthärtet werden können.
Installation
Der Enthärter kann in waagrechte oder senkrechte Leitungen direkt von 920 bis ca. 1500 mm
Höhe an die Rohrleitung angeschlossen werden. Ein Stromanschluss (230 V) muss vorhanden
sein. Ebenso ein Kanalanschluss für das Spülwasser. Normalerweise wird die
Enthärtungsanlage hinter Wasserzähler, Schutzfilter
und Druckminderer installiert.
Betrieb
Es wird mit Sparbesalzung regeneriert, so dass die Enthärtungsanlage äußerst
wirtschaftlich und umweltschonend arbeitet. Da der Enthärter automatisch
arbeitet, muss nur von Zeit zu Zeit Salz nachgefüllt werden. Wenn kein oder nur sehr wenig
enthärtetes Wasser gezapft wird, führt die Anlage etwa alle 4 Tage aus Hygienegründen
eine Regeneration durch.
Wird das Regeneriersalz nicht rechtzeitig nachgefüllt, geht der Enthärter auf Sparbetrieb:
Der noch vorhandene Solevorrat wird für die Desinfektion des Austauscherharzes verwendet
und die Enthärtungswirkung wird reduziert. So bleibt der Enthärter noch lange nach
Eintritt des Salzmangels in hygienisch einwandfreiem Zustand.